T wie Tennis
Martin Ebner, Ariane Müller: T wie Tennis
Video HD, 10 min., 2010
The Line Between In and Out
After the Butcher, Berlin, 2010
Some End of Things
Museum für Gegenwartskunst / Kunstmuseum Basel
kuratiert von Nikola Dietrich & Scott C. Weaver
2013
Zusammenfassung:
T wie Tennis shows two people playing tennis on an abandoned school yard in Berlin. As the playing almost effortlessly evolves, the viewer takes part in an metaphorical conversation on collaboration and alternative usages of the city.
Tennis war die sprachliche Assoziation des französischen Philosophen Gilles Deleuze und seiner Gesprächspartnerin Claire Parnet zum Buchstaben T. Auch dieser Film ist ein Gespräch, oder dessen Abstraktion und daneben eine kurze Abhandlung über Film an sich, der ein Tennisspiel selbstverständlich beschreibt, bis der Beobachter, und Kameramann, ins Bild kommt, die Achse dann nochmals zu einem der Spieler dreht, bis sie sich wieder in der gewohnten Normalperspektive fängt. Die Stadt ist Berlin, mit ihren nun schon oft dargestellten Brachen. Das Spiel erzählt vom möglichen Gebrauchswert dieser Stadt, von ihrer Benützbarkeit gegen sich selbst. Aber wie bei alten Dokumentarfilmen existiert diese Stadt bereits nicht mehr.
Zum Unterschied zwischen Tauschwert und Gebrauchswert
Der Gebrauchswert ist die potenzielle Verwendbarkeit einer Sache. Er kann von Person zu Person variieren und hängt vom Nutzer ab. So ist der Gebrauchswert einer Zigarette für einen Raucher und einen Nichtraucher sehr unterschiedlich. Der Tauschwert entspricht dem Marktpreis. Wenn der gesamte Tauschwert einer Sache zusammenbricht, wie beispielsweise bei einer Stadt, ihrem Grundbesitz und ihren Häusern, bleibt ihr Gebrauchswert dennoch bestehen, auch wenn sie auf dem Markt keinen Wert mehr hat.
