

Westend
Martin Ebner, Oliver Kaufmann
1992, Wien, Österreich
Institution
ÖBB, Österreichische Bundesbahnen
Ort:
Westbahnhof, Wien
Dauer:
eine Woche


Zusammenfassung:
Acht parallele blaue Laserstrahlen verbinden Bahnsteigeebene, Hauptsaal und Europaplatz. Auf diese Weise werden die im Endbahnhof endenden Bahnlinien über die Schwelle des Gebäudes hinaus verlängert. Die lineare Lichtinstallation unterstreicht die streng rationalistische Struktur der Säulenfolge des Bauwerks. Die Lichtstrahlen sind 24 Stunden am Tag, eine Woche lang ununterbrochen sichtbar. Die Installation ist sowohl im Inneren des Gebäudes als auch von außen sichtbar und bildet einen gut erkennbaren Orientierungspunkt des Westbahnhofs.


Technische Details:
Die zehn parallelen Laserstrahlen, die in den Fensternischen der hinteren Längswand angebracht sind, bilden im Rhythmus der Säulen vier Meter über der Galerie eine immaterielle Ebene. Die Achse der einzelnen Lichtbündel ist seitlich um einen Meter gegenüber der jeweiligen Fensterachse versetzt und tritt durch die transparente Hauptfassade ins Freie. Die blauen Laserstrahlen (10 × 200 Milliwatt) stammen von einer optischen Bank und werden über zehn Ablenkspiegel ausgerichtet.
Die Längsausdehnung beträgt 140 Meter.




